DIE ERNEUERBAREN

WOLFGANG LEMB

IG METALL

„Eine erfolgreiche Industrie der Zukunft braucht jede Menge sauberen Strom aus Erneuerbaren, mit starker Wertschöpfung in Deutschland, die durch gute Arbeit mit sicheren Arbeitsplätzen entsteht.“

Deutschland steigt 2022 aus der Atomkraft aus, der Kohleausstieg kommt in den 2030er Jahren. Wie sichern wir also die Energieversorgung der Zukunft, wenn wir gleichzeitig große Teile der Industrie, den Verkehr und Gebäude elektrifizieren? Die Erneuerbaren werden bei der zukünftigen Energieversorgung die Schlüsselrolle spielen und maßgeblich für das Erreichen der Klimaziele sein. Deshalb müssen sie schnell und stark ausgebaut werden.

Der Ausbau der Erneuerbaren bietet auch eine riesige Chance für zukünftige Wertschöpfung und Beschäftigung. Dies gelingt aber nur, wenn wir die Erneuerbaren nicht nur als notwendigen
Energieversorger begreifen, sondern auch als Schlüsselindustrie der Zukunft, die mit guten Perspektiven für Beschäftigte, vom Handwerker bis zum Ingenieur, in Deutschland gesichert und ausgebaut werden muss.

Der Bau und die Errichtung moderner Anlagen sowie innovative neue Energietechnik brauchen allerdings eine aktive Industriepolitik, die Zukunftstechnologien fördert und ausreichende Investitionen ermöglicht, die den Ausbau der Netzinfrastruktur zielgerichtet steuert sowie eine begleitende Qualifizierungspolitik für die Beschäftigten auf den Weg bringt, um Arbeitsplätze bei den Erneuerbaren im Sinne „Guter Arbeit“ zu sichern und neue zu schaffen. Tarifverträge und gelebte Mitbestimmung in den Unternehmen müssen zum Standard werden. Damit werden Erneuerbare zum echten Jobmotor für unser Land. Und nicht zuletzt: Gute Arbeit, gutes Einkommen und sichere Beschäftigung leistet auch einen Beitrag zur Akzeptanz der Erneuerbaren in den Regionen.

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